Katano Shrine, Shinto-Schrein in Japan
Das Katano-Heiligtum ist ein Shinto-Schrein in Hirakata, Präfektur Osaka, dessen Honden und Haiden 1602 unter Toyotomi Hideyori mit Katagiri Katsumoto als Magistrat wiedererrichtet wurden. Der Honden ist ein dreijochiger Nagare-zukuri-Bau mit Zypressenrindendach und steht als wichtiges Kulturgut unter Schutz. Zum Bezirk gehören außerdem ein Steinlaterne aus der Kamakura-Zeit sowie das Ost- und das Südtor, letzteres Rotes Tor genannt.
Der Überlieferung des Schreins nach geht er auf Nomi no Sukune zurück, einen Kraftmenschen aus Izumo, der einen Sumo-Kampf gegen Taima no Kehaya gewann, dafür dieses Land erhielt und Susanoo verehrte. 960 wurde Sugawara no Michizane als Gottheit hinzugefügt. Toyotomi Hideyoshi ließ ihn 1583 als Schutz des Nordostens der Burg Osaka wiederherstellen, und Toyotomi Hideyori baute 1602 die Haupthalle unter Katagiri Katsumoto neu.
Der Name des Schreins stammt von Katano, dem alten Bezirksnamen, der auch der Stadt Katano ihren Namen gab. Seit einem Wiederaufbau 1583 durch Hashiba Hideyoshi gilt der Schrein als Wächter des Dämonentors der Burg Osaka, und der Oni ist sein Symbol: Ema-Tafeln und Goshuin-Siegel tragen eine Dämonenmaske, und beim Setsubun-Bohnenwerfen ruft man „Oni wa uchi“ (die Dämonen hinein) statt sie zu vertreiben.
Das Heiligtum ist fußläufig von Hirakata aus erreichbar und bietet ebene Wege, die für die meisten Besucher gut zu begehen sind. Der Zugang erfolgt über übliche Eingänge, und Informationen zu den Öffnungszeiten finden Sie an Ort und Stelle oder bei örtlichen Tourismusbüros.
Im Hain des Geländes steht der Steinmarker des Kushusumi-Schreins, eines im Engishiki verzeichneten Schreins, der 1909 einverleibt wurde; sein einstiger Standort in Makino-Honmachi ist heute Wohngebiet. Nördlich, im Makino-Park, gilt ein Hügel als Grab des 802 hingerichteten Emishi-Führers Aterui; der Schrein verkauft ihm gewidmete Freundschaftsamulette.
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