Kumayama ruins, Buddhistische Tempelruinen in Akaiwa, Japan.
Die Kumayama-Ruinen sind die Überreste eines stufenförmigen Steinbauwerks aus Rhyolith-Mauerwerk in der Präfektur Okayama. Das Bauwerk besteht aus drei Ebenen, die von unten nach oben kleiner werden, mit sorgfältig gesetzten Steinen und Nischen in den oberen Ebenen.
Die Stätte wurde im frühen 8. Jahrhundert während der Nara-Zeit als buddhistisches Bauwerk errichtet, doch der Berg galt bereits in der Yayoi-Zeit als heilig. Der buddhistische Bau wurde also auf einem bereits seit Jahrhunderten genutzten Kultplatz errichtet.
Der Name Kumayama bedeutet wörtlich „Bärenberg
Die Ruinen befinden sich an einem Berghang auf etwa 508 Metern Höhe und erfordern einen Aufstieg zu Fuß, daher ist festes Schuhwerk empfehlenswert. Das Licht am frühen Morgen oder späten Nachmittag eignet sich gut, um die Details des Mauerwerks klar zu sehen.
Bei Ausgrabungen wurde ein Keramikbehälter entdeckt, der einen Sancai-Topf und eine lederne Schriftrolle enthielt, die wichtige Hinweise auf den ursprünglichen Zweck der Stätte hätte geben können. Der Behälter wurde 1937 gestohlen, bevor er untersucht werden konnte, und der Inhalt der Schriftrolle ist bis heute unbekannt.
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