Kōbō-ji, Buddhistischer Tempel in Setouchi, Japan
Kōbō-ji ist ein buddhistischer Tempel in Setouchi mit traditioneller Architektur aus Holz, Meditationshallen und Gärten, die nach spirituellen Prinzipien angelegt sind. Die Anlage umfasst mehrere Gebäudekomplexe, die sich harmonisch in die landschaftliche Umgebung einfügen.
Die Gründung des Tempels fällt in das Jahr 737, als der Mönch Gyōki ihn errichtete. Im Jahr 822 veränderte Kōbō Daishi den Tempel grundlegend durch umfangreiche Renovierungen und Umgestaltungen zu einem siebenhälligen Komplex.
Der Tempel ist mit der Legende der Jungfrau Tekona verbunden, deren Geschichte von Selbstopfer sie zu einer Schutzgottheit machte. Besucher können heute noch an Orten des Tempels diese kulturelle Verehrung spüren, die über Jahrhunderte weitergegeben wurde.
Der Tempel ist zu Fuß etwa 15 Minuten vom Bahnhof JR Ichikawa entfernt erreichbar, alternativ können Besucher mit dem Auto anfahren. Parkplätze sind auf dem Gelände vorhanden, was die Besichtigung flexibel gestaltet.
Jeden Monat finden im Haupttempel sogenannte Goma-Gebetszeremonien statt, bei denen Besucher an traditionellen buddhistischen Ritualen teilnehmen können. Diese Feuerriten sind ein seltener Einblick in gelebte buddhistische Praktiken, die Laien normalerweise nicht erleben.
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