Saikō-ji, Buddhistischer Tempel in Tonoshō, Präfektur Kagawa, Japan
Saikō-ji ist ein buddhistischer Tempel der Kōyasan-Shingon-Schule in Tonosho auf der Insel Shōdoshima, mit dem Bergnamen Ōjisan und dem Klausurnamen Rengein. Die Haupthalle wurde 1933 im Momoyama-Stil errichtet, und 1975 kam eine dreistöckige Pagode namens Turm der Gelübde hinzu, im japanischen Stil, aus Holz und mit Ziegeldach. Zum Gelände gehören außerdem ein Tor mit einer Tafel mit der Aufschrift „Shishi“, eine Empfangshalle und ein inneres Heiligtum.
Der Tempel wurde als 58. Station der Shōdoshima-Pilgerroute etabliert und verfügt über eine Pagode, die als Seikou-ji Okunoin Oath Tower dient. Diese religiöse Stätte markiert einen wichtigen Punkt auf einer historischen Pilgerstrecke, die Besucher auf ihrer spirituellen Reise leitet.
Das Tempelgelände ist von Bauwerken aus der Meiji-Zeit umgeben, darunter ehemalige Lagerhäuser für Kimonos, Sojasaucenhersteller und Druckereien mit Bleisatz. Diese Orte zeigen, wie die Gegend früher lebte und wovon ihre Bewohner lebten.
Das Tempelgelände ist für Besucher zugänglich und bietet kostenlose Parkplätze sowie einfachen Zugang zu nahegelegenen Attraktionen und Galerien. Die schmalen Gassen rund um den Tempel sind zu Fuß leicht zu erkunden, und es gibt mehrere Orte zum Verweilen und Schauen.
Der frühere Okunoin des Tempels, das Nangō-an, ist heute das Ozaki-Hōsai-Gedenkmuseum und markiert den Ort, an dem der Haiku-Dichter der Meiji-Zeit seine letzten Tage verbrachte. Auf dem Gelände steht zudem ein über 250 Jahre alter Ginkgo mit 3,6 m Stammumfang und 18 m Höhe, der 1933 zum Naturdenkmal der Stadt erklärt wurde.
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