Ogijima Lighthouse, Maritimer Leuchtturm auf der Insel Ogijima, Takamatsu, Japan.
Der Leuchtturm von Ogijima ist eine Granitstruktur, die 14 Meter hoch am nördlichen Ende der Insel Ogijima aufragt. Die Laternenkammer sendet alle zehn Sekunden weiße, grüne und rote Blitze aus und dient Schiffen zur Navigation in der Meerenge.
Das Bauwerk wurde 1895 während Japans Modernisierungsphase errichtet und sollte Schiffe auf der Route Bisan Seto Ost unterstützen. Diese Verbindung verband die Kansai-Region mit Kyushu und war eine wichtige Handelsroute für die Schifffahrt dieser Zeit.
Das ehemalige Wohnhaus des Leuchtturmwärters beherbergt heute ein Museum mit Schifffahrtsausstellungen. Besucher können dort erfahren, wie die Küstennavigation über die Jahrhunderte hinweg praktiziert wurde und welche Rolle dieser Ort in der maritimen Geschichte spielte.
Besucher erreichen den Ort mit einer etwa 40-minütigen Fährfahrt vom Hafen Takamatsu aus, gefolgt von einem 20-minütigen Spaziergang über gekennzeichnete Wege zur Anlage. Der Weg ist üblicherweise gut begehbar, wenn man sich Zeit nimmt und bequeme Schuhe trägt.
Diese Anlage gehört zu einer seltenen Gruppe von nur zwei operativen Leuchttürmen Japans, die ihre natürliche Granitoberfläche ohne jede Farbbehandlung bewahrt haben. Das unbehandelte Stein verleiht dem Bauwerk einen rohen, zeitlosen Charakter, der seinen ursprünglichen Zustand von vor über hundert Jahren bewahrt.
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