Imperial Guard Headquarters, Militärisches Hauptquartiergebäude im Kitanomaru-Bezirk, Tokio, Japan
Das ehemalige Hauptquartier der kaiserlichen Garde steht im Kitanomaru-Distrikt von Tokio und zeigt gotische Baumerkmale mit seiner zweistöckigen Backsteinfront. Ein achteckiger Turm kennzeichnet den zentralen Eingang, während das Schieferdach die historische Silhouette prägt.
Der Armeeingenieur Tamura Yasushi vollendete das Gebäude im Jahr 1910 für die japanische Kaisergarde. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs endete die militärische Nutzung, und die Anlage wurde 1972 zum nationalen Kulturdenkmal erklärt.
Der Name leitet sich von der kaiserlichen Garde ab, die hier bis 1945 ihre Operationen leitete und direkt dem Monarchen unterstand. Heute gehört das Gebäude zum Nationalmuseum für moderne Kunst und wird für administrative Zwecke genutzt, wobei seine Fassade aus rotem Backstein ein beliebtes Fotomotiv für Besucher bleibt.
Die Strecke von der Station Takebashi Ausgang 1B dauert etwa drei Minuten zu Fuß, während man vom Bahnhof Kudanshita rund zwölf Minuten benötigt. Der Zugang erfolgt über das Kitanomaru-Parkgelände, wo breite Wege durch ruhige Grünflächen führen.
Das Gebäude überstand sowohl das große Kanto-Erdbeben von 1923 als auch die Bombenangriffe während des Zweiten Weltkriegs nahezu unbeschädigt. Diese doppelte Widerstandsfähigkeit macht es zu einem seltenen Beispiel für die Haltbarkeit westlicher Bautechnik aus der Meiji-Zeit in Japan.
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