Ishidō-ji, Buddhistischer Tempel in Higashiōmi, Japan.
Ishidō-ji ist ein buddhisti scher Tempel in Higashiōmi mit Tausenden von Steinpagoden und Buddha-Statuen auf seinen Grundstucken. Ein dreistöckiger Steinpagoda, der als Ashoka-Säule bekannt ist, bildet das Zentrum dieser weitläufigen Anlage.
Der Tempel entstand in den frühen Jahrhunderten des Buddhismus in Japan und erhielt 1006 kaiserliche Anerkennung, als Kaiser Ichijo ihn offiziell als chokugan-ji Tempel designierte. Diese Ernennung markierte seine Etablierung als bedeutender buddhistischer Wallfahrtsort in der Region.
Der Tempel markiert die zweiundzwanzigste Station entlang der Omi Saigoku Kannon Pilgerroute und zieht buddhistische Praktizierenden an, die spirituelle Erleuchtung durch heilige Reisen suchen.
Der Besuch ist das ganze Jahr über möglich, wobei das Gelande mit seinen zahllosen steinernen Strukturen zu Fuss zu erkunden ist. Das Ende August findet ein Steinpagoden-Festival statt, bei dem Laternen die einzelnen Objekte illuminieren und eine besondere Atmosphäre schaffen.
Die Sammlung mit etwa 84.000 Stupas stammt nach Tradition von Ashoka dem Grossen, der sie weltweit verbreitete, um den Buddhismus zu fördern. Diese bemerkenswerte Anhäufung von steinernen Reliquienschreinen macht den Ort zu einem äusserst seltenen Beispiel dieser Art in der buddhistischen Welt.
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