Jimmu-ji Temple, Buddhistischer Tempel in Zushi, Japan
Das Jimmuji-Tempel-Ensemble liegt entlang eines grünen Wanderwegs neben einem Bach und wird geprägt durch traditionelle japanische Architektur mit Glockenturm und mehreren Gebäuden für religiöse Praktiken. Die Anlage verbindet gebaute Strukturen mit der umgebenden Natur und dient vielen Besuchern als Einstiegspunkt für längere Wanderungen in der Region.
Der Tempeltradition zufolge gründete der Mönch Gyōki Jimmu-ji im Jahr 724 im Auftrag von Kaiser Shōmu, und Ennin stellte es in der Heian-Zeit wieder her, wenngleich diese Angaben nicht gesichert sind. Das Azuma Kagami verzeichnet, dass Minamoto no Sanetomo am fünfzehnten Tag des fünften Monats 1209 „Kami-take“ und die Iwadono-Kannon-Halle besuchte, wobei Ersteres Jimmu-ji bezeichnet.
Der Tempel gehört zur Tendai-Schule und heißt vollständig Iōzan Raigōin Jimmuji. Seine Hauptfigur, eine verborgene Yakushi-Triade in der Yakushidō-Halle, wird nur alle 33 Jahre gezeigt, doch auch am Morgen des 13. Dezember, dem Tag der jährlichen Reinigung, öffnen sich die Türen. Der Tempel zählt zu den Zushi Hakkei und erscheint im Text der Stadtlieder von Zushi neben dem Berg Takatori und dem Tagoe-Fluss.
Der Tempel ist zu Fuß erreichbar: etwa 30 Minuten vom Bahnhof Jimmuji (Keikyu-Zushi-Linie), etwa 30 Minuten vom Bahnhof Higashi-Zushi (JR-Yokosuka-Linie) oder etwa 30 Minuten vom Berg Takatori. Das Gelände liegt im Wald auf Tuffstein, daher sind feste Schuhe für die Wege sinnvoll.
Die heilige Figur des Tempels ist kein Felsbuddha, sondern der verborgene Yakushi Sanzon der Haupthalle, der nur alle 33 Jahre gezeigt wird; am Morgen des 13. Dezember, dem Tag der Rußreinigung, öffnen sich die Türen für eine Schau.
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