Zushi, Küstenstadt in der Präfektur Kanagawa, Japan.
Zushi liegt am Rand der Miura-Halbinsel und breitet sich entlang einer bogenförmigen Bucht aus, die durch niedrige Hügel im Hinterland begrenzt wird. Der Sandstrand erstreckt sich über die gesamte südliche Seite und wird von einer schmalen Promenade begleitet, hinter der sich Wohnviertel in sanften Hängen hochziehen.
Die Gegend war schon während der Yayoi- und Kofun-Zeit bewohnt und diente später als äußere Verteidigungslinie für Kamakura im Mittelalter. Zwei buddhistische Tempel aus dem 8. Jahrhundert zeugen von der frühen religiösen Bedeutung dieser Küstenzone.
Im Zentrum steht der Strand als Treffpunkt für Surfer und Familien, die sich an Wochenenden entlang der Promenade versammeln. Lokale Festivals bringen während des Sommers Händler und Musiker ans Wasser, während die Gassen hinter der Küste von kleinen Restaurants und Läden geprägt sind.
Zwei Bahnlinien führen direkt nach Tokio, wobei die Fahrt rund eine Stunde dauert und regelmäßige Verbindungen über den Tag verteilt angeboten werden. Die Küstenpromenade ist ebenerdig zugänglich und eignet sich gut für einen Spaziergang bei ruhigem Wetter.
An klaren Tagen zeigt sich der Fuji-Berg vom südlichen Strandabschnitt aus über die Bucht hinweg. Diese Sichtlinie zieht Fotografen und Spaziergänger an, die den Vulkan im Hintergrund des Ozeans einfangen möchten.
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