Myōhon-ji, Buddhistischer Tempel in Ōmachi, Japan.
Myōhon-ji ist ein buddhistischer Tempel im Stadtteil Ōmachi in Kamakura, Japan, der mehrere traditionelle Holzbauten umfasst. Der Komplex zeigt das zinnoberrote Niten-mon-Tor am Eingang, die Soshi-do-Haupthalle und weitläufige Gärten, die sich über das Gelände verteilen.
Der buddhistische Mönch Nichiren gründete den Tempel im Jahr 1260 gemeinsam mit Hiki Yoshimoto, der sein Familienanwesen im Hikigayatsu-Tal nach der Ermordung seiner Verwandten durch den Hojo-Clan stiftete. Seitdem dient der Ort als Zentrum der Nichiren-Schule des Buddhismus in der Region Kamakura.
Der Tempel trägt den Namen Myōhon-ji und bewahrt eine hölzerne Figur des Priesters Nichiren aus dem 14. Jahrhundert, geschaffen von Priester Nippo. Diese Statue steht in der Soshi-do-Halle und zieht buddhistische Gläubige an, die hierher kommen, um zu beten und die Lehren der Nichiren-Schule zu ehren.
Besucher erreichen das Gelände nach einem etwa siebenminütigen Fußweg vom Bahnhof Kamakura. Die Anlage ist täglich zwischen 9 und 17 Uhr geöffnet, wobei die Morgenstunden oft ruhiger sind und mehr Raum für Besinnung bieten.
Auf dem Tempelgelände steht die Jakushi-do-Halle, errichtet zur Besänftigung des Geistes von Wakasa, der Frau eines Shoguns. Nach dem Tod ihres Sohnes soll sie sich der Legende nach in eine Schlange verwandelt haben.
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