Shōchōju-in, Ehemaliger buddhistischer Tempel im Bezirk Kamakura, Japan.
Shōchōju-in war ein Tempel, dessen Reste heute als Steinfundamente und Überreste traditioneller japanischer religiöser Bauten in einem bewaldeten Gebiet von Kamakura sichtbar sind. Die Ruinen liegen inmitten von Bäumen und zeigen die ursprüngliche Anordnung der Gebäude.
Der Tempel wurde 1185 gegründet, als Minamoto no Yoritomo, der erste Shōgun, seine Herrschaft über Ostjapan etablierte. Diese Gründung war Teil des Aufbaus der neuen Hauptstadt Kamakura als Zentrum der Militärregierung.
Der Ort zeigt noch heute buddhistische Gestaltungsprinzipien, die zeigen, wie der Glaube das tägliche Leben im mittelalterlichen Kamakura prägte. Die Überreste erinnern daran, wie wichtig solche Orte für die spirituelle Identität der Region waren.
Der Ort ist mit der lokalen Bahn erreichbar, wobei die nächste Station zu Fuß zu erreichen ist. Eine gute Vorbereitung auf feuchten Waldboden und unebenes Gelände ist sinnvoll, da die Ruinen in einem natürlichen Waldgebiet liegen.
Archäologische Ausgrabungen zeigen, dass dieser Ort helfen kann zu verstehen, wie der Buddhismus sich in Ostjapan während der Kamakura-Zeit ausbreitete. Die Funde aus dem Boden erzählen von religiösen Praktiken und dem Alltag der Menschen damals.
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