Jōmyō-ji, Buddhistischer Tempel in Kamakura, Japan
Jōmyō-ji ist ein Rinzai-Zen-Tempel in Kamakura, dessen Haupthalle ein breites, hellgrünes Walmdach mit kurzem Firstkamm aus senkrechten Latten trägt. Darunter öffnet sich ein dunkles Holzgerüst mit weißen Putzfeldern und Schiebegittern auf eine niedrige Veranda mit Holzgeländer. Eine breite Treppe aus grauem Stein führt zur Mitte der Fassade hinauf; der Bau steht am Fuß eines bewaldeten Hügels, vor gepflasterten Wegen und Bambuszäunen.
Ashikaga Yoshikane gründete den Tempel im Jahr 1188 unter dem Namen Gokurakuji innerhalb der Shingon-Richtung. Später wechselte er zur Rinzai-Zen-Schule und wurde Teil des Kamakura-Gozan-Systems als fünftwichtigster Tempel.
Der Name des Tempels stammt von Jōmyōjiden, dem posthumen Namen von Ashikaga Sadauji, dem Vater des Shōgun Ashikaga Takauji. Als Begräbnistempel der Ashikaga-Familie trägt er deren Wappen und ist die neunte Station der Kamakura-Pilgerfahrt zu den 33 Kannon. Eine hölzerne Statue der Awashima Myōjin zieht Gebete gegen Frauenkrankheiten an.
Der Tempel liegt an der Kanazawa-Straße; nehmen Sie von der Station Kamakura einen Keikyū-Bus Richtung Kanazawa-Hakkei oder Tachiara und steigen Sie an der Haltestelle Jōmyōji aus, wenige Gehminuten entfernt. Der Eintritt ist kostenpflichtig, die Besichtigung der Buddhastatuen nur mit Voranmeldung. Die Haupthalle steht hinter dem Tor in der Mitte des Geländes, dahinter der Hügel mit dem kleinen Inari-Schrein.
Der Name des Tempels stammt von Jōmyōjiden, dem posthumen Namen Ashikaga Sadaujis, Vater des Shoguns Ashikaga Takauji, der den Tempel förderte. Das Wappen der Ashikaga ist auf dem ganzen Gelände zu sehen, weil Jōmyō-ji einer der Begräbnistempel der Familie war. Der Hōkyōintō auf dem Friedhof hinter der Haupthalle gilt als Grab Sadaujis, doch seine Inschrift trägt das Datum 1392, etwa sechzig Jahre nach seinem überlieferten Tod.
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