杉本城, Bergfestung in Kanagawa, Japan
Sugimoto-jo ist eine Burgruine auf einem Berggipfel in der Präfektur Kanagawa, Japan, mit mehreren in den Hang geschnittenen Verteidigungsterrassen aus Stein. Die Anlage verteilt sich über verschiedene Höhenstufen entlang eines Bergrückens und nutzt steile Hänge als natürliche Barrieren.
Die Anlage wurde im späten Kamakura-Zeitalter errichtet, um die nördlichen Zugangswege nach Kamakura zu sichern. Sie gehörte zu einem Netz von Bergbefestigungen, das in der Nanboku-cho-Zeit weiter ausgebaut wurde, als die Kämpfe zwischen rivalisierenden Höfen die Region erfassten.
Die Steinmauern von Sugimoto-jo zeigen, wie mittelalterliche Baumeister den natürlichen Hang in das Verteidigungssystem einbezogen, ohne ihn grundlegend zu verändern. Wer die Terrassen begeht, erkennt noch heute, wie Geländeform und Mauerwerk ineinandergreifen.
Man erreicht die Ruinen über einen bewaldeten Wanderweg, der gutes Schuhwerk und ausreichend Zeit erfordert. Der Weg verbindet sich mit weiteren historischen Stätten in der Umgebung, sodass ein Besuch gut mit einem längeren Ausflug kombiniert werden kann.
Obwohl die Anlage heute als Ruine gilt, sind mehrere Steinmauern entlang des Kamms noch gut erhalten und über weite Strecken verfolgbar. Das macht Sugimoto-jo zu einem der wenigen Plätze in Ostkanto, an dem man die ursprüngliche Ausdehnung einer mittelalterlichen Bergbefestigung noch ablesen kann.
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