Nagoe Pass, Historischer Bergpass zwischen Kamakura und Miura-Halbinsel, Japan
Der Nagoe-Pass ist ein alter Bergpass zwischen Kamakura und der Halbinsel Miura, der sich durch steile Felswände windet. Die Passage erstreckt sich über mehrere hundert Meter mit Wänden, die an einigen Stellen über zehn Meter hoch sind, und enthält künstlich ausgehöhlte Höhlen.
Dieser Pass entstand während der Kamakura-Zeit als eine der sieben Hauptzugänge zur Hauptstadt, um militärische Verteidigung und Kontrolle zu ermöglichen. Die künstliche Erweiterung der natürlichen Kluft durch Mönche und Arbeiter prägte die Struktur, die heute noch erkennbar ist.
Die Grabkammern Mandara Michi Yagura zeigen mittelalterliche Bestattungspraktiken und religiöse Handlungen, die noch heute in den Höhlenmalereien sichtbar sind. Besucher können die Schnitzereien und Altäre direkt betrachten und erahnen, welche Bedeutung dieser Ort für lokale Gläubige hatte.
Der Pass ist das ganze Jahr über frei zugänglich, aber die Höhlen öffnen nur an bestimmten Tagen. Der Weg ist schmal und dunkel in einigen Abschnitten, daher sind Taschenlampe und festes Schuhwerk empfehlenswert.
Die künstlichen Klippen an der Zushi-Seite wurden nicht mit modernem Sprengstoff, sondern durch geduldige Handarbeit mit einfachen Werkzeugen geschaffen. Diese Methode zeigt das bemerkenswerte Geschick und die Zeit, die frühe Arbeiter in die Formung dieses Durchgangs investierten.
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