Fukui Prefectural Library, Öffentliche Bibliothek in Fukui, Japan
Die Fukui Prefectural Library ist eine öffentliche Bibliothek in der Stadt Fukui in Japan. Das Gebäude verfügt über große Lesebereiche, hohe Decken und breite Fensterflächen, durch die man den angrenzenden Garten mit einem Teich sehen kann.
Die heutige Bibliothek wurde am 1. Februar 2003 in Shimouma, Fukui, auf einem 7 Hektar großen Grundstück im ländlichen Umfeld nahe dem Asuwa-Fluss eröffnet. Entworfen wurde sie von Fumihiko Maki, die Gartenanlage von Teiji Mitani; Eingangshalle, Lesesaal und geschlossenes Magazin reihen sich um Innenhöfe. 2003 erhielt der Bau den 35. Chubu-Architekturpreis. Präfekturarchiv und Literaturmuseum eröffneten im selben Komplex.
Die Bibliothek teilt sich das Gebäude mit dem Präfekturarchiv Fukui und dem im Februar 2015 eröffneten Literaturmuseum Furusato. Das Museum stellt fünf bedeutende moderne Schriftsteller mit Bezug zu Fukui vor — Miyoshi Tatsuji, Nakano Shigeharu, Takami Jun, Minakami Tsutomu und Tsumura Setsuko —; Tsumura Setsuko, eine Akutagawa-Preisträgerin aus der Präfektur, ist seit der Eröffnung dessen Sonderdirektorin.
Die Bibliothek liegt auf einem 7 Hektar großen Gelände in einer ländlichen Gegend von Fukui, nahe dem Fluss Asuwa und mit Bergen in der Ferne; das Präfekturale Zentrum für Lebenslanges Lernen und das Kunstmuseum der Stadt Fukui sind nicht weit. Die Freihandregale und Leseplätze befinden sich auf einer einzigen Ebene im Erdgeschoss, mit 272 Sitzplätzen sowie rund 200 Hockern und Sofas; die 52 Plätze neben den Regalen der Naturwissenschaften sind Silent-Seats, an denen Tastaturen und Taschenrechner nicht erlaubt sind. Bestände in den geschlossenen Magazinen der Etagen 1 bis 4 können angemeldete Nutzer online oder am Schalter zur Einsicht anfordern.
Der Lesesaal ist ein einziger offener Saal mit 7,35 Metern Deckenhöhe, 272 Sitzplätzen sowie rund 200 Hockern und Sofas. Die Regale sind nach Themen statt nach der japanischen Dezimalklassifikation geordnet, und die 52 Plätze neben den Regalen der Naturwissenschaften bilden eine stille Zone, in der Tastaturen und Taschenrechner verboten sind.
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