Fukui, Verwaltungshauptstadt in der Präfektur Fukui, Japan.
Fukui ist eine administrative Hauptstadt in der Präfektur Fukui, Japan, die sich zwischen dem Japanischen Meer und den Ryohaku-Bergen erstreckt. Der Fluss Kuzuryu fließt durch das Stadtgebiet und trennt städtische Zonen von den landwirtschaftlichen Flächen im Umland.
Die Stadt erlitt schwere Schäden durch Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg und ein verheerendes Erdbeben im Jahr 1948. Nach diesen Katastrophen erfolgte ein umfassender Wiederaufbau, der ihr den Beinamen Phönixstadt einbrachte.
Der Name der Stadt bedeutet «glücklicher Brunnen» und spiegelt sich in Straßenlayouts wider, die nach dem Wiederaufbau der Nachkriegszeit entstanden sind. Heute dient der zentrale Bezirk als Knotenpunkt für regionale Verwaltung und tägliche Aktivitäten der Bewohner, wobei breite Alleen die älteren Viertel mit neueren Wohngebieten verbinden.
Die Stadt ist über Bahnhöfe der Japan Railways, Schnellstraßen und regionale Buslinien gut erreichbar. Besucher sollten die wechselnden Jahreszeiten berücksichtigen, da Winter kühl und schneereich sein können, während Sommer warm und feucht sind.
Die Ruinen der Burg Ichijodani liegen in einem schmalen Tal einige Kilometer außerhalb und bewahren Steinmauern und rekonstruierte Residenzen aus dem 16. Jahrhundert. Archäologen haben dort Alltagsgegenstände wie Keramik und Werkzeuge ausgegraben, die Einblicke in das Leben der Samurai-Ära geben.
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