Jōshō-ji, Buddhistischer Tempel in Sabae, Japan
Jōshō-ji ist ein buddhistischer Tempel in Sabae, in der Präfektur Fukui in Japan, mit einer Haupthalle im traditionellen Stil und mehreren Nebengebäuden auf einem ummauerten Gelände. Die Anlage ist von einem Garten umgeben, der nach klassischen japanischen Prinzipien gestaltet ist.
Der Tempel wurde im 16. Jahrhundert gegründet und gehört seit seiner Entstehung zur Rinzai-Schule des Zen-Buddhismus. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Anlage mehrfach wieder aufgebaut, behielt aber ihre ursprüngliche Ausrichtung bei.
Jōshō-ji gehört zur Rinzai-Schule des Zen-Buddhismus, was sich in der schlichten Gestaltung der Räume und der Betonung von Stille und Konzentration zeigt. Besucher können die ruhige Haltung beobachten, die in diesem Tempel gepflegt wird, und die Art, wie die Gebäude auf Ablenkungsfreiheit ausgerichtet sind.
Der Tempel liegt in Gehweite vom Bahnhof Sabae und ist gut zu Fuß erreichbar. Ein Besuch am frühen Morgen kann sich lohnen, da zu dieser Zeit Aktivitäten stattfinden, die den Alltag im Tempel widerspiegeln.
Einige Korridore des Tempels haben Holzdielen, die beim Betreten ein vogelähnliches Quietschen erzeugen, ein Merkmal, das als Uguisubari oder Nachtigallenboden bekannt ist. Solche Böden wurden absichtlich so gebaut, dass unbefugte Eindringlinge in sensiblen Bereichen zu hören waren.
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