Gotanjō-ji, Buddhistischer Tempel in Echizen, Japan
Gotanjō-ji ist ein buddhistischer Tempel in einem Bergtal in Shōda-chō in Echizen, Japan, der als spezialisiertes Zentrum für die Ausbildung von Mönchen dient. Die Anlage umfasst mehrere Gebäude, darunter eine Haupthalle für tägliche Meditationen und Rituale sowie Wohnbereiche für die praktizierenden Mönche.
Der Tempel wurde 1948 mit einer kleinen Halle am Berg Hanzan errichtet und markiert den Geburtsort von Keizan Jōkin, einem bedeutenden Meister der Sōtō-Zen-Tradition. Keizan gründete später Sōjiji, einen der beiden Haupttempel dieser Schule, was diesem Ort seine spirituelle Bedeutung verleiht.
Der Tempel bietet jeden Sonntag offene Zen-Meditationssitzungen an, bei denen Besucher neben den Mönchen sitzen und die Grundlagen der Achtsamkeit erlernen können. Nach der Meditation versammeln sich Teilnehmer oft beim Tee, wobei einige der Mönche Gespräche über buddhistische Lehren führen oder gemeinsam Übungen wie Yoga anleiten.
Die Anlage liegt etwa zehn Minuten Fahrt von der Autobahnausfahrt Takefu entfernt und bietet Parkplätze für mehrere Dutzend Fahrzeuge, darunter auch Busse. Besucher können die Hauptgebäude auf eigene Faust erkunden, während bestimmte Bereiche für die Mönche reserviert bleiben.
Der Ort wird oft als Katzentempel bezeichnet, da hier etwa dreißig gerettete Katzen leben, die frei über das Gelände streifen. Besucher können die Katzen zweimal täglich während der Fütterungszeiten am frühen Morgen und späten Nachmittag beobachten, wenn sie sich rund um die Gebäude versammeln.
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