Echizen, Historische Stadt in der Präfektur Fukui, Japan.
Echizen liegt nahe der Küste des Japanischen Meeres in der Präfektur Fukui und erstreckt sich über Berge und Täler mit Reisfeldern, Wäldern und kleineren Ortschaften. Die Landschaft verändert sich mit den vier Jahreszeiten, vom Schnee im Winter bis zu grünen Hügeln im Sommer.
Die Gegend diente in der Nara-Zeit als Hauptstadt einer Provinz und behielt über Jahrhunderte ihre Bedeutung als Zentrum für Verwaltung und Handel. Im Jahr 2005 vereinten sich zwei benachbarte Orte zu einer neuen Verwaltungseinheit.
Die Bezeichnung Echizen geht auf eine alte Provinz zurück und bezeichnet heute eine Gegend, in der Handwerker Papier von Hand schöpfen, Messer schmieden und Töpferwaren formen. Werkstätten öffnen ihre Türen für Besucher, die zusehen können, wie diese Techniken seit Jahrhunderten weitergegeben werden.
Züge auf der Hokuriku-Hauptlinie verbinden den Ort mit Fukui und Kanazawa und halten an mehreren Bahnhöfen in der Umgebung. Busse fahren kleinere Ortsteile an, während Straßen durch die Berge führen und im Winter manchmal Schnee liegen bleibt.
Die Gegend beherbergt mehr als 100 geschützte Kulturgüter und archäologische Fundstellen, darunter Ruinen alter Tempel und Burgreste auf Hügeln. Besucher stoßen oft auf steinerne Überreste entlang von Wanderwegen, die an vergangene Zeiten erinnern.
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