Sabae, Produktionszentrum in der Präfektur Fukui, Japan
Sabae ist eine Stadt in der Präfektur Fukui im zentralen Japan, die sich zwischen Bergen und dem Takefu-Becken erstreckt. Die Straßen folgen einem gemischten Muster aus Wohn- und Industrievierteln, wobei zahlreiche Produktionsstätten zwischen niedrigen Häusern und Geschäften verteilt sind.
Die Siedlung entstand im Umfeld des buddhistischen Josho-Tempels und entwickelte sich ab 1720 zu einer Poststation entlang der Reiseroute. Die offizielle Stadtwerdung erfolgte 1955, nachdem sich die industrielle Produktion als wirtschaftliche Grundlage etabliert hatte.
In den Werkstätten und Betrieben wird noch heute Handarbeit großgeschrieben, wobei die Fertigung von Brillenfassungen das Stadtbild prägt. Viele Familien arbeiten seit Generationen in dieser Branche und geben ihr Wissen an die Nachkommen weiter.
Die Stadt lässt sich bequem über die Hokuriku-Hauptlinie erreichen, wobei der Bahnhof im Zentrum liegt und Fußwege zu den meisten Produktionsbereichen überschaubar bleiben. Ein Spaziergang durch die Straßen zeigt die Vielfalt der Werkstätten, und viele Betriebe öffnen ihre Türen für Besucher nach vorheriger Absprache.
Fast alle Brillenfassungen, die in Japan getragen werden, stammen aus den Fertigungsstätten dieser Stadt. Die Produktion verteilt sich auf zahlreiche kleine Betriebe, die jeweils nur einen einzigen Arbeitsschritt ausführen und ihre Teile untereinander austauschen.
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