Eihei-ji, Buddhistischer Tempel in der Präfektur Fukui, Japan
Eihei-ji ist ein buddhistisches Kloster auf einem bewaldeten Berghang in der Präfektur Fukui, in dem bis heute Mönche leben und studieren. Mehr als siebzig Holzbauten sind durch überdachte Gänge miteinander verbunden und bilden eine Anlage zwischen Zedern und Felsen.
Ein Mönch namens Dogen gründete den Komplex im Jahr 1244 nach seiner Rückkehr aus China und brachte eine neue Meditationspraxis nach Japan. Seitdem dient der Ort als Hauptsitz einer der größten Schulen des Zen-Buddhismus im Land.
Der Name des Komplexes stammt von einem chinesischen Ausdruck für ewigen Frieden, der die Absicht seiner Gründung widerspiegelt. Besucher sehen Mönche beim Training und erleben den einfachen Holzbau und die schlichte Ästhetik der monastischen Umgebung.
Eiheiji ist vom Bahnhof Fukui aus mit einem Direktbus erreichbar, der jede Stunde fährt. Der Weg durch die Anlage führt über Treppen und manchmal steile Abschnitte, festes Schuhwerk ist empfehlenswert.
Die Anlage umfasst sieben Haupthallen, die symbolisch den Körper eines Drachen darstellen und den Weg der spirituellen Entwicklung abbilden. Viele Gebäude wurden seit der Gründung im 13. Jahrhundert mehrfach wiederaufgebaut, nachdem sie durch Brände zerstört worden waren.
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