Eiheiji, Ort in der Präfektur Fukui, Japan
Eiheiji ist eine kleine Stadt in der Präfektur Fukui mit über 70 Tempel- und Klostergebäuden sowie traditionellen Holzhäusern und kleinen Läden, die das Straßenbild prägen. Die gesamte Anlage erstreckt sich über bewaldete Hügel und wird vom Fluss Kuzuryu durchflossen, wodurch eine natürliche Umgebung entsteht, die sich sanft in die Architektur einfügt.
Die Stadt wurde 1244 gegründet, als der Mönch Dogen das Haupttempel-Kloster erbaute, um die Zen-Buddhismus-Lehren zu verbreiten. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Anlage mehrfach renoviert, behielt aber ihre alte Charakteristik und wurde zu einem der wichtigsten Ausbildungszentren für Zen-Buddhismus in Japan.
Der Name Eiheiji bedeutet "Tempel des ewigen Friedens" und spiegelt die spirituelle Ausrichtung des Ortes wider. Besucher bemerken, wie der Rhythmus des Alltags hier von den Praktiken der Mönche geprägt ist, die in traditionellen Roben durch die Straßen gehen und die Gemeinde mit ihrer ruhigen Präsenz durchdringt.
Das Gelände ist von früh morgens bis zum späten Nachmittag zugänglich, und Besucher können frei umhergehen oder längere Zeit bleiben, um Meditationssitzungen zu verfolgen. Übernachtungen mit Mahlzeiten, Bädern und geführten Meditationes sind verfügbar, und die Anreise ist einfach mit Zug oder Auto von nahegelegenen Städten möglich.
In der Nähe gibt es Goryo Village, das für seine süßen Zwiebeln bekannt ist, und ein Freizeitzentrum, das Skatepark-Anlagen mit Rampen und Tischen anzieht. Am Fluss finden während des Sommers Festivals wie Toro Nagashi statt, bei denen Mönche leuchtende Laternen auf dem Wasser treiben lassen, was eine seltene Mischung aus spirituellem und gemeinschaftlichem Leben zeigt.
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