Anamori Inari Shrine, Shinto-Schrein in Haneda, Japan
Der Anamori-Inari-Schrein ist ein Shinto-Heiligtum in Haneda unweit des Flughafens, das zahlreiche rote Torii-Tore und Fuchsstatuen aus Stein und Keramik aufweist. Die Anlage besteht aus mehreren kleineren Schreinen, einem Hauptgebäude mit geschwungenem Dach und einem gepflasterten Innenhof, der von Laternen und Opfergaben umgeben ist.
Der Schrein entstand 1804, nachdem ein Damm während der Trockenlegung von Feldern brach und die Bewohner um Schutz für ihre Ernten und Häuser baten. Die Gemeinde errichtete das Heiligtum, um die Gottheit Inari zu ehren, die in der Region seit Jahrhunderten als Wächterin der Landwirtschaft verehrt wird.
Füchse erscheinen überall als Statuen und Motive, da sie nach traditionellem Glauben Boten der Erntegottheit sind. Besucher legen kleine Münzen an den Altären ab und ziehen an der Glocke, bevor sie sich vor dem Schrein verbeugen.
Der Hauptbereich öffnet am Morgen und schließt am späten Nachmittag für Gebete, während das äußere Gelände den ganzen Tag über zugänglich bleibt. Die Anlage liegt in einer Wohngegend wenige Gehminuten vom Terminal entfernt und ist auch für Reisende mit kurzen Aufenthalten gut erreichbar.
Sand aus dem Schreingelände wird in kleinen Beuteln an Besucher verteilt, die ihn als Schutzmittel mit nach Hause nehmen. Dieser Brauch verbindet sich mit dem Glauben, dass der Sand vor Unglück bewahrt und Wünsche erfüllen kann, wenn man ihn auf dem eigenen Grundstück verstreut.
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