Migukurumitama-jinja, Shinto-Schrein in Japan
Migukurumitama-jinja ist ein Shinto-Schrein in Tondabayashi, Präfektur Osaka, nach Osten zum Berg Nijō ausgerichtet. Die 1660 wiedererrichtete Haupthalle steht am Hang, davor eine obere Gebetshalle und am Fuß eine untere Gebetshalle. Dahinter erhebt sich ein heiliger Hügel mit vier Kofun-Gräbern, darunter ein 58 Meter langer schlüssellochförmiger Grabhügel.
Der Schreinüberlieferung zufolge wurde er im 10. Jahr Kaiser Sujins (traditionell 88 v. Chr.) gegründet, als der Kaiser den wilden Geist der Gottheit aus dem Kitsuki Taisha in Izumo hierher übertragen ließ. 1331 wurde der Schrein während des Krieges um die Burg Akasaka von Truppen des Shogunats niedergebrannt und später mit von Kusunoki Masashige gestiftetem Land wieder aufgebaut. Toyotomi Hideyoshis Kishu-Feldzug von 1585 zerstörte die Hallen und 17 Nebentempel; die Haupthalle wurde 1660 neu errichtet.
Der Schrein heißt auch Shimosuibun-no-yashiro und bildet mit den Schreinen Take-Mikumaru und Nishikori die „drei Mikumari-Schreine von Kawachi“. Sein Name stammt von mikukuru-mitama, „im Wasser schwimmender Geist“, da die Gottheit ein Wassergott ist. Das Herbstfest findet am dritten Freitag im Oktober statt.
Der Schrein ist am einfachsten zu Fuß erreichbar und bietet sich an für einen entspannten Spaziergang in der näheren Umgebung. Das Gelände selbst ist frei zugänglich und erfordert keine besonderen Vorbereitungen oder Ausrüstung.
Hinter der Haupthalle erhebt sich ein heiliger Hügel mit vier Grabhügeln. Der größte, ein schlüssellochförmiges Grab von etwa 58 Metern Länge aus der frühen Kofun-Zeit, wird als inneres Heiligtum verehrt; um 1930 soll in seiner Nähe ein Bronzespiegel gefunden worden sein, und auf dem Hügel wurden zylindrische Haniwa entdeckt.
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