Shōmyō-ji, Buddhistischer Tempel in Kanazawa-chō, Japan
Shōmyō-ji ist ein buddhistischer Tempel in Kanazawa-chō, der zu den historischen Stätten Japans zählt und aus mehreren Gebäuden besteht, die durch gepflegte Wege verbunden sind. Die Anlage umfasst einen zentralen Versammlungssaal mit geschwungenem Dach, einen Garten mit Teich und kleinere Schreine, die sich zwischen hohen Bäumen verteilen.
Hōjō Sanetoki gründete diesen Ort im Jahr 1258 als Zentrum für buddhistische Studien während der Kamakura-Zeit, einer Epoche politischer Umbrüche. In späteren Jahrhunderten überstand die Anlage Kriege und Naturkatastrophen und wurde mehrfach restauriert, wobei die traditionellen Bauweisen erhalten blieben.
Der Name des Tempels leitet sich vom Konzept der erleuchteten Lehre ab und spiegelt sich in den täglichen Ritualen der Mönche wider, die hier leben und arbeiten. Besucher können an bestimmten Tagen bei Morgengebeten zusehen, wenn der Rauch von Räucherstäbchen durch die offenen Hallen zieht und Glockenklänge über das Gelände hallen.
Die Anlage liegt einige Gehminuten vom Bahnhof Kanazawa-chō entfernt und ist über Schilder gut zu finden. Der Weg führt durch ein Wohnviertel und kann bei Regen rutschig werden, daher empfiehlt sich festes Schuhwerk.
Zwei kleine Wasserfälle entspringen im hinteren Teil des Geländes und werden in lokalen Legenden als männlicher und weiblicher Fall bezeichnet. Das Wasser fließt über bemooste Felsen in den Teich, wo Koi-Fische schwimmen und Besucher oft eine Münze hineinwerfen, um Glück zu erbitten.
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