Mino-Mikawa Highlands, Hochland zwischen den Präfekturen Gifu, Aichi und Nagano, Japan.
Das Mino-Mikawa-Hochland ist ein Hochplateau im Herzen Japans, das sich über Teile der Präfekturen Gifu, Aichi und Nagano erstreckt. Das Gelände besteht aus sanften Hügeln, Wäldern und offenen Feldern auf erhöhter Lage, wobei der Mikawa-Stausee den zentralen Wasserkörper der Region bildet.
Das Gebiet des heutigen Hochlands gehörte einst zu den historischen Provinzen Mino und Mikawa, die während der Edo-Zeit wichtige Verwaltungs- und Handelsregionen waren. Die natürliche Grenzfunktion der Hochebene zwischen diesen Provinzen beeinflusste die Entwicklung der umliegenden Siedlungen über viele Jahrhunderte.
Der Name des Hochlands verweist auf die beiden historischen Provinzen Mino und Mikawa, die heute Teilen der Präfekturen Gifu und Aichi entsprechen. Wer durch die Region fährt, entdeckt kleine Dörfer, in denen lokale Märkte und saisonale Feste das Leben im Rhythmus der Jahreszeiten prägen.
Das Hochland lässt sich am besten mit dem Auto erkunden, da öffentliche Verkehrsmittel in den abgelegenen Teilen der Region selten sind. Es empfiehlt sich, genügend Zeit einzuplanen, da die Entfernungen zwischen den einzelnen Punkten des Plateaus erheblich sein können.
Das Mikawa-Staubecken, das sich auf dem Hochplateau befindet, wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts angelegt und versorgt landwirtschaftliche Gebiete weit über die Grenzen des Hochlands hinaus mit Wasser. Die Tatsache, dass ein so großer Stausee auf einem Hochplateau liegt, ist in Japan ungewöhnlich und macht ihn zu einem interessanten Besuchspunkt.
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