Hijiri Shrine, Shinto-Schrein in Izumi, Japan
Das Hijiri Shrine ist ein Shinto-Schrein im Bereich der Shinodayama Kyuryo-Hügel in Izumi, Japan, umgeben vom alten Wald von Shinoda-no-Mori. Der Komplex besteht aus mehreren Gebäuden, darunter Nebenstrukturen wie das Massha Taki und das Massha San, wobei das Hauptgebäude als nationales Kulturgut eingestuft ist.
Der Schrein wurde unter Toyotomi Hideyori tiefgreifend umgebaut, der mehrere Nebengebäude in den Komplex integrieren ließ. Diese Bauwerke wurden später als nationale Kulturgüter eingestuft und zeugen vom Handwerk jener Epoche.
Der Schrein wird auch Shinoda Myojin, Shinoda-sha und Shinda Hijiri-sha genannt; der nahe Shinoda Oji erinnert an seine Verbindung zur Kumano-Straße. Die von Sukematsu in Izumiotsu kommende Nakaizumi Kaido heißt Nunobiki no Michi: Die Gottheit soll nach der Landung am Strand von Sukematsu auf dem Weg zum Schrein Tuch ausgelegt haben. Ein Steinmal dieser Straße steht an ihrer Kreuzung mit der Kishu Kaido.
Der Schrein liegt wenige Gehminuten vom Bahnhof Kita-Shinoda an der JR-Hanwa-Linie entfernt. Das steinerne Torii und seine Wächterlöwen stehen an der Kumano-Kaido-Straße, deren Verlauf als Zugang dient. Im Bezirk stehen die Haupthalle und die Nebenschreine San, Taki und Hiraoka, die 1604 wiedererrichtet wurden; die Schreine San und Taki wurden 1873 an ihre heutigen Standorte versetzt. Geht man in Richtung des Kagami-ike-Teichs, gelangt man zum Nezumi-zaka-Hang.
Der tragbare Mikoshi des Schreins trägt eine Tinteninschrift vom 28. Februar 1483 (Bunmei 15) und ist als Wichtiges Kunstwerk Japans eingetragen. Der Schrein bewahrt zudem eine Statue des Hijiri Fudo Myoo, ein Zeugnis der Zeit, in der Shinto und Buddhismus hier verbunden waren, bevor sie 1868 getrennt wurden.
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