茂木城, Bergruinen in Tochigi, Japan
Die Burg Motegi ist ein Yamajiro, eine Bergburg, auf einem Kamm über der Stadt Motegi in der Präfektur Tochigi. Ihr Gelände ist heute der Shiroyama-Park, in dem die in die Hänge eingearbeiteten Kuruwa (Bereiche), Dorui (Erdwälle) und Karabori (Trockengräben) zu sehen sind. Die Bäume am Hang wurden ausgelichtet, sodass der Verlauf der Anlagen gut zu erkennen ist.
Die Burg Motegi wurde in den 1190er Jahren von Motegi Tomomoto erbaut, einem Sohn von Hatta Tomoie, der 1180 das Gut Motegi von Minamoto no Yoritomo erhielt. 1556 unterwarf sich der Motegi-Klan den Satake, und 1585 fiel die Burg an eine Streitmacht der Hojo und Yuki, bevor sie mit Satake-Hilfe zurückerobert wurde. Die Satake zogen 1610 nach Akita, und Hosokawa Okimoto richtete eine Jinya unterhalb der Burg ein, woraufhin sie aufgegeben wurde.
Der Burgplan folgt traditionellen japanischen Befestigungsprinzipien und nutzt die natürliche Geländeform sowie mehrere Höfe, die durch enge Durchgänge und Tore miteinander verbunden sind. Besucher können beim Erkunden die strategische Anordnung erkennen, die raue Topografie zur Verteidigung nutzte.
Besucher können die Ruinen auf markierten Wanderwegen durch Waldpfade zur archäologischen Stätte erreichen. Die Wege sind nicht überall ebenerdig, daher ist festes Schuhwerk und körperliche Ausdauer erforderlich.
1585 wurde die Burg in der Schlacht von Amagai eingenommen und mit Hilfe des Satake-Klans zurückgewonnen. 1610 wurden die Satake nach Akita versetzt, und Hosokawa Okimoto richtete am Fuß des Hügels eine Jinya ein, womit die Nutzung der Burg endete. Heute sind Wälle und Trockengräben im Shiroyama-Park erhalten.
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