Saimyō-ji, Buddhistischer Tempel in Mashiko, Japan
Der Saimyō-ji ist ein buddhistischer Tempel in Mashiko mit traditioneller japanischer Architektur und liegt auf einem Berghang. Das Gelände verfügt über eine Haupthalle für buddhistische Zeremonien und Rituale sowie verschiedene Nebengebäude.
Der Tempel wurde 737 gegründet und nach einem Brand 1492 wieder aufgebaut. Seitdem hat das Heiligtum eine kontinuierliche religiöse Funktion erfüllt und gehört zu den ältesten bekannten Bauwerken in Ostjapan.
Der Tempel beherbergt eine charakteristische Statue des Enma, des buddhistischen Richters der Hölle, der mit einem ungewöhnlichen lachenden Gesichtsausdruck dargestellt ist. Diese Darstellung unterscheidet sich deutlich von der üblichen ernsthaften Darstellung in anderen Tempeln.
Der Tempel liegt an der Pilgerroute Bandō Sanjūsankasho und ist für religiöse Praktizierande und Besucher geöffnet. Die Lage auf einem Berghang bedeutet, dass zum Zugang zu Fuß hinaufgegangen werden muss.
Das Tempelgelände beherbergt eine seltene Sammlung von Schiefbambus, einer chinesischen Bambussorte mit vierkantigen Halmen. Diese ungewöhnliche Pflanzensorte ist in japanischen Tempeln nicht häufig anzutreffen.
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