Morin-ji, Buddhistischer Tempel in Tatebayashi, Japan
Morin-ji ist ein buddhistischer Tempel in Tatebayashi mit einem traditionellen Strohdach auf der Haupthalle, die eine heilige Statue von Buddha Shakyamuni beherbergt. Die Tempelanlage erstreckt sich über ein großes Gelände mit gepflegten Gärten und Wegen, die von zahlreichen Steinlaternen gesäumt werden.
Ein Zen-Meister namens Obayashi Shotsu gründete das Kloster im Jahr 1426 und richtete es nach den Prinzipien der Zen-Schule aus. Der örtliche Herrscher Akai Masamitsu schenkte 1468 acht Hektar Land, was dem Tempel erlaubte, seine Gebäude und Gärten zu erweitern.
Der Tempel bewahrt den legendären Bunbuku-Teekessel, der sich der Volkserzählung nach in einen Tanuki verwandelte und Glück brachte. Dieser Gegenstand zieht Besucher an, die sich für japanische Märchen und die Symbolik der Verwandlung interessieren.
Man erreicht den Tempel nach einem kurzen Fußweg von fünf Minuten vom Bahnhof Morinjimai oder mit dem Auto in etwa zehn Minuten von der Autobahnausfahrt Tatebayashi. Der Zugang erfolgt über einen breiten Weg, der durch die Reihen der Tanuki-Figuren führt und auch für ältere Besucher gut begehbar ist.
Vierundzwanzig Tanuki-Statuen säumen den Zugangsweg und begrüßen Besucher mit unterschiedlichen Posen und Gesichtsausdrücken. Eine über 600 Jahre alte buddhistische Kiefer steht im Tempelhof und ist als Naturdenkmal der Präfektur ausgewiesen.
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