Unryū-ji, Buddhistischer Tempel in Tatebayashi, Japan
Unryū-ji ist ein buddhistischer Tempel in Tatebayashi mit einer Hauptanlage, die sich um Innenräume und Gärten organisiert. Der Tempel besitzt ein rundes Fenster in einem Nebengebäude, das auf einen Garten mit Kamelien, Laternen, Ahornbäumen und Kiefern hinausblickt.
Unryū-ji wurde 1553 von Vasallen des Hayakawada-Klans als Sōtō-Zen-Tempel gegründet. Im Oktober 1896 richtete Tanaka Shōzō nach der großen Überschwemmung jenes Jahres hier das Büro für Bergbauverschmutzung von Tochigi und Gunma ein, das zum Hauptquartier der Petition gegen das Ashio-Kupferbergwerk wurde und Betroffene aus vier Präfekturen sammelte. Auch eine der drei Hilfskliniken, Kyōgendō, wurde hier eröffnet. Im Februar 1900 versammelten sich die Geschädigten hier vor ihrem Marsch auf Tokio und wurden in Kawamata unterdrückt.
Unryū-ji ist ein Sōtō-Zen-Tempel, in dem Tanaka Shōzō, Anführer des Kampfes gegen die Umweltverschmutzung der Ashio-Kupfermine, ab 1896 sein Hauptquartier hatte. Jährlich am 4. Oktober findet hier eine Gedenkfeier für ihn statt, und ein Teil seiner Asche ist auf dem Gelände beigesetzt, ebenso wie in den Tempeln Sōgen-ji und Jōren-ji.
Der Tempel befindet sich östlich des zentralen Tatebayashi und ist täglich zugänglich. Besucher sollten mit genügend Zeit einplanen, um die Gärten und Innenräume zu erkunden, und Parkplätze sind vor Ort vorhanden.
1913 kehrte Tanaka Shōzō kurz in diesem Tempel ein, bevor er im Haus eines Unterstützers zusammenbrach; er starb am 4. September, ohne in sein Haus im früheren Dorf Yanaka zurückzukehren. Ein Teil seiner Asche wurde hier neben Sōshū-ji und Jōren-ji beigesetzt, und jedes Jahr am 4. Oktober findet im Tempel eine Gedenkfeier für ihn statt.
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