Saion-ji Temple, Jōdo-shū-Tempel in Kamigyō-ku, Kyoto, Japan
Saion-ji ist ein Tempel der Jōdo-Schule in Kamigyō-ku. Der Zugang führt durch ein breites Tor aus dunklem Holz mit Ziegeldach, einer weißen runden Lampe unter dem Mittelbalken und einer senkrechten Tafel am rechten Pfeiler. Zu beiden Seiten schließen sich niedrigere Holzmauern mit Ziegeldächern an, ein Steinweg führt hindurch. Die Hauptfigur ist ein sitzender Amida aus zusammengesetztem Holz, 227,5 cm hoch, aus der Kamakura-Zeit.
Saionji Kintsune gründete den Tempel 1224 als Shingon-Tempel in seiner Kitayama-Villa, am Ort des heutigen Rokuon-ji. Mit dem Ende des Kamakura-Shogunats verfiel die Familie, und in der Muromachi-Zeit wurde der Tempel nach Muromachi verlegt; Ashikaga Yoshimitsu errichtete danach seine Kitayama-Residenz auf dem alten Gelände. 1554 erneuerte Enyo ihn als Tempel der Jodo-Sekte, 1590 wurde er an seinen heutigen Standort verlegt.
Der Name des Tempels stammt von der Familie Saionji, deren Gründer Kintsune ihn 1224 errichten ließ; diese Familie gehörte zum Hofadel (kuge), nicht zu den Samurai. 1554 wurde der Tempel von Enyo zur Jodo-Schule bekehrt, und seine Hauptfigur ist ein Amida-Buddha. Sein Bergname ist Hojusan, sein Klausurname Chikurin-in; er ist der vierzehnte der achtundvierzig Gelübdetempel Kyotos.
Saion-ji liegt in 362 Kōtoku-ji-chō an der Teramachi-dōri, gleich unterhalb der Kuramaguchi-dōri im Bezirk Kamigyō-ku, wenige Gehminuten von der U-Bahn-Station Kuramaguchi. Man betritt das Gelände durch das dunkle Holztor mit Ziegeldach und weißer Hängelampe; ein Steinweg führt durch die Öffnung. Achten Sie auf die senkrechte Tafel am rechten Pfeiler und das kleine weiße Schild am vorderen Rand.
Die Saionji waren Hofadlige (kuge), keine Samurai: Kintsune gründete den Tempel 1224 als Shingon-Anlage auf seinem Kitayama-Gut, wo heute der Kinkaku-ji steht. Die Hauptfigur, ein 227,5 cm hoher Amida-Buddha aus zusammengesetztem Holz der Kamakura-Zeit, soll in Kintsunes Kitayama-Halle gestanden haben. Mit dem Sturz des Kamakura-Shogunats verfiel die Familie.
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