Kannon-ji, Buddhistischer Tempel in Hanno, Japan
Kannon-ji ist ein buddhistischer Tempel in Hanno mit mehreren Hallen und Toren, die um einen zentralen Innenhof herum angeordnet sind. Die traditionelle japanische Architektur zeigt sich in den Details, während steinerne Laternen und klassische Bauelemente das Gesamtbild prägen.
Kannon-ji ist ein Tempel der Shingon-Chizan-Schule in Hanno, Präfektur Saitama, genannt Hannya-san Choju-in. Während des Boshin-Kriegs 1868 verschanzte sich das Shinbu-Korps des Shogunats hier zusammen mit Chikan-ji und Shinno-ji. Bis in die 1950er Jahre fanden auf dem Gelände Zirkusvorführungen statt, und der Tempel betrieb den 1953 eröffneten Kindergarten von Hanno, bis 2003 nördlich ein Neubau entstand.
Kannon-ji gehört zum Pilgerweg der sieben Glücksgötter von Musashino, und in der Fudō-dō-Halle steht eine Statue des Langlebigkeitsgottes Jurōjin. Östlich des Geländes wurde im November 2007 der Hanno-Kishimojin-Schrein vom Tempel zusammen mit der Handelskammer von Hanno errichtet, da Granatäpfel, die Frucht der Kishimojin, hier ein lokales Erzeugnis waren. Dort steht eine Tafel mit Gesichtsaussparung für Fotos.
Der Tempel kann täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang besucht werden, wobei am Morgen spezielle Meditationssessions angeboten werden. Besucher sollten sich auf rutschigen oder unebenen Wegen vorbereiten und respektvolle Kleidung tragen, um die spirituelle Atmosphäre zu bewahren.
Der Glockenturm verlor seine im Zweiten Weltkrieg eingezogene Glocke, nur die Halle blieb stehen. Um 1965 fertigte der Besitzer des Reiscrackerladens Kameya in Hanno Ginza einen weißen Pappmaché-Elefanten, der später in der Halle aufgestellt wurde. Der Elefant erscheint mehrfach im Manga und Anime Yama no Susume; eine Schautafel und ein Platz für Ema ziehen heute Fans an.
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