Iriomote, Geschützte Insel in der Präfektur Okinawa, Japan
Iriomote ist eine geschützte Insel in der Präfektur Okinawa, die von dichtem Dschungel und Mangrovenwäldern bedeckt ist, die etwa 90 Prozent des Landes ausmachen. Die Vegetation bildet ein verwobenes System aus Wasserwegen, Bäumen und Grünflächen, das die Insel zu einem abgelegenen und schwer zugänglichen Ort macht.
Eine Kohlemine prägte die Insel vom späten 19. Jahrhundert bis 1959 und führte zu großen Bevölkerungsveränderungen in einer Region, die zuvor vor allem von Fischern und Bauern besiedelt war. Nach dem Bergbau verlor die Insel wieder Einwohner und kehrte zu ihrem abgelegenen Charakter zurück.
Buffalo carts carry visitors through shallow water while traditional Okinawan music plays, connecting people to centuries-old ways of moving through this island. The rhythms and sounds reflect how residents have long traveled and worked within their unique landscape.
Die Anreise erfolgt mit schnellen Fähren von Ishigaki Island nach Iriomote in 35 bis 50 Minuten, wobei Boote an zwei verschiedenen Häfen ankommen. Da die Insel zu 90 Prozent mit dichtem Wald bedeckt ist, erkundigt man sie am besten auf ausgewiesenen Wegen oder mit lokalen Führern.
Das Eiland beherbergt einen der seltensten Wildkatzen der Welt, der 1965 entdeckt wurde und heute mit weniger als 100 Exemplaren um sein Überleben kämpft. Dieses kleine, spezialisierte Tier ist eng an die undurchdringlichen Wälder gebunden und wird von Besuchern fast nie in der Natur gesehen.
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