Yatsu Yūen, Vergnügungspark und botanischer Garten in Narashino, Japan
Yatsu Yūen war ein Freizeit- und Gartenkomplex mit einer großen Rosenanlage von etwa 18.000 Pflanzen, einem Baseballfeld und einem Zoo mit rund 500 Tieren aus 100 verschiedenen Arten. Die gesamte Anlage war in verschiedene Bereiche gegliedert, um unterschiedliche Aktivitäten und Interessen der Besucher zu bedienen.
Die Anlage entstand 1925, als die Keisei-Eisenbahn Salzfelder in ein Freizeitgelände umwandelte und es bis Dezember 1982 kontinuierlich betrieb. Diese fast 60 Jahre lange Geschichte machte es zu einem bedeutenden Ort der japanischen Unterhaltungslandschaft des 20. Jahrhunderts.
Der Ort war einst Standort eines Filmstudios, in dem Regisseur Bandō Tsumasaburō zwischen 1931 und 1936 etwa 50 Filme produzierte. Diese Produktionsstätte prägte das Gelände als wichtigen Ort der frühen japanischen Filmgeschichte.
Nach der Schließung wurden viele Fahrgeschäfte nach Hokkaido verlagert, während der Rosengarten-Bereich als Yatsu Rosengarten unter Verwaltung der Stadt Narashino weiterbesteht. Der Garten ist heute für Besucher zugänglich und zeigt noch immer Blütenpflanzen in verschiedenen Jahreszeiten.
Das Gelände war Heimat einer der frühesten Achterbahnen mit Rundgang-Design in Japan, die während Spitzenlastzeiten Warteschlangen von bis zu drei Stunden anzog. Dieser innovative Fahrttyp machte die Anlage zu einem Pionier in der Entwicklung von Fahrgeschäften im Land.
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