Akagi Shrine, Shinto-Schrein in Japan
Der Akagi-Schrein liegt in Akagi-Motomachi, wenige Schritte vom Bahnhof Kagurazaka entfernt. Seine eingeschossige Andachtshalle hat ein breites, flach geneigtes Dach aus dunkelgrauem Metall, hellbraune Holzpfosten und -balken sowie ein gedrehtes Strohseil mit weißen Zickzack-Papierstreifen über dem Eingang. Zu beiden Seiten hängen zwei zylindrische Papierlaternen, und zwei steinerne Löwenhund-Statuen auf hohen Sockeln flankieren die Türen, links mit der Inschrift 納, rechts mit 奉. Die Halle wurde 2010 im Rahmen eines Erneuerungsprojekts unter Leitung des Architekten Kengo Kuma wiederaufgebaut.
Der Überlieferung nach gründete Ogo Hikotaro Shigeharu das Heiligtum im Jahr 1300, nachdem er vom Fuß des Berges Akagi in der Provinz Kozuke nach Ushigome gezogen war und eine von dort mitgebrachte Gottheit dort verehrte. Ota Dokan verlegte es 1460 nach Ushigome-dai, Ogo Miyauchi no Shojo 1555 an den heutigen Standort. Das Tokugawa-Shogunat reihte es 1683 unter die großen Schreine Edos ein; die Gebäude brannten 1842 und am 13. April 1945 nieder, die Haupthalle wurde 1951 wiederaufgebaut.
Der Name stammt vom Berg Akagi in der Provinz Kōzuke, von wo der Hōjō-Vasall Ōgo Hikotarō Shigeharu die Gottheit mitbrachte, als er sich 1300 in Ushigome niederließ. Der Schrein war Schutzschrein von Ushigome, sein Bettō-ji war der Tōkaku-ji der Tendai-Schule. Auf dem Gelände liegen zudem der Shusse-Inari-Schrein und der Keisetsu-Tenjin, der mit einer Spende des Verlags Ōbunsha wiedererrichtet wurde und den Schüler zum Bestehen von Prüfungen aufsuchen.
Der Schrein liegt im flachen Wohnviertel Akagi-Motomachi, nicht an einem Berg; die nächste Station ist Kagurazaka (Tokyo-Metro-Linie Tozai), Ausgang 1b, etwa eine Minute zu Fuß. Ushigome-Kagurazaka (Oedo-Linie, Ausgänge A2 und A3) ist sechs Minuten entfernt, Iidabashi (JR und andere Linien, Ausgänge B3 und C1) etwa neun. Das Gelände ist gepflastert und eben.
Der Umbau 2009–2010 wurde von dem Architekten Kengo Kuma geleitet, der im benachbarten Kagurazaka wohnt und Gemeindemitglied des Schreins ist. Ein rund 70-jähriger Erbbaurechtsvertrag mit Mitsui Fudosan Residential finanzierte die Arbeiten; heute steht auf dem Gelände ein Wohnhaus mit Saal und Galerie, das nach Ablauf des Vertrags abgerissen werden soll, damit das Land wieder Schreinwald wird.
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