Kagurazaka, Abfallende Straße in Shinjuku, Japan
Kagurazaka ist eine abschüssige Straße in Shinjuku, Tokio, die sich durch schmale Gassen mit Holzhäusern, Restaurants und Geschäften zieht. Die gepflasterte Hauptstraße verläuft vom Bahnhof aufwärts und mündet in ein Netz aus engen Seitenwegen mit niedrigen Gebäuden.
Im 17. Jahrhundert entstand das Viertel vor dem äußeren Burggraben von Edo und entwickelte sich zu einem Vergnügungsviertel. Nach einem Brand im 20. Jahrhundert prägte französischer Einfluss durch Einwanderer den Wiederaufbau der Gegend.
Die Häuser entlang der Seitengassen zeigen Holzgitter vor den Fenstern, die früher Diskretion boten und heute das traditionelle Stadtbild prägen. Viele Lokale servieren französische Küche neben japanischen Gerichten, was den Alltag im Viertel bis heute bestimmt.
Die Hauptstraße wird täglich zwischen 12 und 13 Uhr für den Verkehr gesperrt, sonntags und an Feiertagen bis 19 Uhr. Die Seitengassen sind jederzeit zu Fuß begehbar und führen zu kleinen Lokalen und Geschäften.
Der Akagi-Schrein am oberen Ende verbindet traditionelle Elemente mit einer Glas- und Holzkonstruktion, die vom Architekten Kengo Kuma stammt. Der Hang selbst erhielt seinen Namen vom Klang traditioneller Musikinstrumente, die früher während Festen gespielt wurden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.