Shinjuku, Verwaltungsbezirk in Tokio, Japan.
Shinjuku ist ein Verwaltungsbezirk im Herzen von Tokio, der sich über etwa 18 Quadratkilometer erstreckt und Wohn-, Geschäfts- und Unterhaltungsviertel umfasst. Der Bahnhof in seinem Zentrum verbindet mehrere Eisenbahnlinien und dient als Drehscheibe für die gesamte Metropolregion.
Die Gegend entwickelte sich ab 1698 aus einer Poststation an der Fernstraße nach Kōshū zu einem lebhaften Reiseziel für Händler und Durchreisende. Im Jahr 1947 wurden drei benachbarte Bezirke zu einem neuen Stadtteil zusammengefasst, der seitdem zum administrativen Zentrum der Hauptstadt gehört.
Der Name stammt von einer Poststation, die einst Reisende entlang der alten Kōshū-Straße bediente. Heute sieht man an vielen Ecken das Nebeneinander von traditionellen Gassen und modernen Einkaufspassagen, die beide von Einheimischen gleichermaßen genutzt werden.
Die Gegend ist tagsüber durchgehend zugänglich und bietet sich als Ausgangspunkt für Erkundungen in alle Richtungen an. Wer zu Fuß unterwegs ist, sollte sich auf Menschenmengen einstellen, besonders während der Hauptverkehrszeiten morgens und abends.
Der westliche Stadtteil beherbergt die höchste Konzentration an Wolkenkratzern in Tokio, darunter das Verwaltungsgebäude mit kostenlos zugänglichen Aussichtsplattformen. Von dort sieht man an klaren Tagen den Fuji in der Ferne, umgeben von der endlosen Stadtlandschaft.
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