Hie-Schrein, Shinto-Schrein in Nagatachō, Japan
Hie Shrine ist ein shintoistisches Heiligtum in Nagatachō, einem Regierungsviertel im Zentrum Tokios, das sich über mehrere Ebenen eines Hügels erstreckt. Rote Torii-Tore bilden einen Korridor, der zum Hauptgebäude führt, während seitliche Treppen und eine Rolltreppe den Aufstieg erleichtern und das Gelände zwischen Hochhäusern eingefasst ist.
Der Ort wurde 1478 gegründet und gewann an Bedeutung, als die Tokugawa-Shogune im 17. Jahrhundert hierher zogen und dem Schrein Schwerter und Schriftrollen schenkten. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurden die heutigen Bauten in den 1950er Jahren in Beton neu errichtet.
Der Name stammt vom Berg Hie bei Kyoto, wo ein älteres Heiligtum stand, und die Anlage bewahrt diese Verbindung durch ihre räumliche Anordnung und die Verehrungsformen. Gläubige kommen hierher, um für Kindersegen und sichere Geburten zu beten, wobei sie vor den Affenfiguren kleine Opfergaben ablegen.
Drei U-Bahn-Stationen liegen in Gehweite, wobei Tameikesannō am nächsten ist und der Zugang über eine Rolltreppe den Aufstieg vereinfacht. Das Gelände ist tagsüber frei zugänglich, und ein Rundgang dauert etwa 15 bis 20 Minuten, wenn man die Nebenaltäre und den Innenhof einbezieht.
Während die meisten Schreine Löwenhunde als Wächter zeigen, stehen hier Affenpaare an den Eingängen, die als göttliche Boten von Oyamakui verehrt werden. Eine der Figuren hält ein Kind im Arm, was auf den Aspekt der Fruchtbarkeit und des Schutzes von Familien verweist.
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