Tanjō-ji, Buddhistisches Kloster in Mitsumune-cho, Japan
Tanjō-ji ist ein buddhistisches Nonnenkloster auf dem früheren Anwesen von Minister Fujiwara no Toyonari und bewahrt traditionelle buddhistische Architektur mit Steinmonumenten und religiösen Strukturen. Die Anlage zeigt klassische Tempeleigenschaften mit mehreren Gebäuden und sakralen Elementen, die die historische Bedeutung des Ortes widerspiegeln.
Der Ort markiert den Geburtsort von Chujo-hime, Tochter des Ministers Toyonari, die während der Nara-Periode das heilige Taima-Mandala im Taimadera-Tempel schuf. Seine Gründung ist eng mit dieser bedeutenden historischen Persönlichkeit und ihren spirituellen Leistungen verbunden.
Der Ort ist die 60. heilige Stätte der Nördlichen Yamato-Pilgerreise mit 88 Tempeln und beherbergt den lokal verehrten Koshindo-Schrein auf seinem Gelände. Besucher können hier einen wichtigen Punkt dieser traditionellen Pilgerroute erleben und die regionale religiöse Bedeutung dieser Stätte spüren.
Besucher müssen vorab Reservierungen vornehmen, um das Tempelgelände zu betreten, da der Zugang geregelt ist. Der Ort bietet begrenzte Parkmöglichkeiten mit wenigen Plätzen für Privatfahrzeuge.
Innerhalb der Anlage befindet sich ein Steinmonument, das den genauen Geburtsort von Chujo-hime markiert, einer Zentralfigur, die häufig in Bunraku und Noh-Aufführungen dargestellt wird. Diese historische Verbindung zur klassischen japanischen Theaterkunst macht den Ort für Kulturinteressierte besonders bedeutsam.
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