Gangō-ji, Buddhistischer Tempel in Chūinchō, Nara, Japan
Gangō-ji ist ein buddhistischer Tempel in Chūinchō mit traditionellen japanischen Bauten, mehreren Hallen, Gärten und einer fünfgeschossigen Pagode von etwa 5,5 Metern Höhe. Der Komplex bewahrt heute historische Gebäude und kunstvolle Details, die seine Bedeutung als einer der bedeutenden Tempel zeigen.
Der Tempel wurde ursprünglich als Hoko-ji in Asuka gegründet und zog 718 nach Heijō-kyō um. Dort wurde er einer der Sieben Großen Tempel von Nara während Japans alter Kaiserzeit.
Die Gokurakubō-Halle zeigt architektonische Merkmale der Shingon-risshū-Schule, die man heute noch in ihren Details erkunden kann. Der Baustil offenbart die künstlerischen Vorstellungen von Mönchen, die hier beteten und lehrten.
Das Gelände bietet Besuchern Zugang zu Bildungsressourcen und ermöglicht eine Erkundung mehrerer Gebäude im Freien. Die Anlage liegt in einem Stadtbereich, der gut bewahrt ist und fußläufig erreichbar bleibt.
Der Tempel bewahrt ein Chiko-Mandala, das buddhistische Gottheiten durch geometrische Anordnungen darstellt. Diese Muster zeigen, wie die Menschen hier das buddhistische Verständnis der Welt vermittelten.
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