Chōfuku-ji, Buddhistischer Tempel im Ōsu-Viertel, Nagoya, Japan
Chōfuku-ji ist ein Tempel des Buddhismus im Ōsu-Viertel von Nagoya, der durch seine massiven Holzstrukturen und traditionelle japanische Architektur beeindruckt. Die Anlage umfasst Gebetshallen, Altarräume und enge Gärten, die in klassischer japanischer Manier angelegt sind.
Der Tempel wurde in den 1500er Jahren gegründet, um einen lokalen Fürsten zu ehren, und repräsentiert die buddhistische Architektur dieser Epoche. Seine Verlegung ins heutige Ōsu-Viertel in Anfang des 18. Jahrhunderts machte ihn zum wichtigen Punkt der spirituellen Landschaft Nagoyas.
Der Tempel ist dem Kannon-Kult gewidmet, einer Göttin des Mitgefühls, deren Verehrung hier seit Jahrhunderten Besucher anzieht. Die Gläubigen beten vor ihren Statuen und zünden Räucherstäbchen an, um ihre Wünsche auszudrücken.
Der Tempel liegt zentral im Ōsu-Viertel und ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, was ihn zu einem gut zugänglichen Besuchsziel macht. Der beste Weg, die Anlage zu erkunden, ist ein ruhiger Besuch am frühen Morgen oder späten Nachmittag, wenn weniger Besucher anwesend sind.
Im Inneren der Anlage befindet sich eine riesige Holztrommel, die aus dem Holz eines über 100 Jahre alten Kampferbaumes geschnitzt wurde. Dieses handgefertigte Instrument ist ein außergewöhnliches Kunstwerk und eine seltene Erinnerung an traditionelle buddhistische Handwerkstechniken.
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