Mama Kannon Temple, Buddhistischer Tempel in Komaki, Japan.
Der Tempel liegt auf dem Berg Komaki und beherbergt eine zentrale Statue der elfköpfigen, tausendhändigen Göttin Kannon in einer Gebetshalle. Das Gelände erstreckt sich über verschiedene Bereiche mit Wegen, Bäumen und Plätzen für Besucher.
1492 schoss ein Jäger auf dem Berg Komaki einen Hirsch, der sich in sieben Steine und ein leuchtendes Kannon-Bild verwandelte; er errichtete dort eine Schilfhütte. 1505 gründete Hayashi Shinsai den Ryūon-ji, und während der Tenshō-Ära (1573–1592) versetzte der Mönch Sogen die Kannon beim Bau der Burg Komaki in den heutigen Bezirk und benannte den Tempel in Hishayama Ryūon-ji um. Der ursprüngliche Ort besteht als Kannon-Höhle fort.
Der Name des Tempels bezieht sich auf die Göttin Kannon, die als Symbol für Mitgefühl und Mütterlichkeit verehrt wird. Besucherinnen hinterlassen kleine Opfergaben an Bäumen im Gelände, um ihre Wünsche nach Familie und Segen auszudrücken.
Man erreicht den Tempel mit dem Komaki-Junkan-Bus oder dem Meitetsu-Bus und steigt an der Haltestelle Mama Chichi Kannon-mae aus. Der Tempel liegt in Mama Honmachi, Komaki, Präfektur Aichi. Zur Haupthalle führen Steinstufen hinauf, links vom Eingang steht ein Holzgestell mit Votivtäfelchen.
Der Tempel gilt als Japans einziges „Brusttempel“: Auf dem Gelände stehen ein Reinigungsbecken und ein Räuchergefäß in Form einer Frauenbrust, und neben der Kannon-Halle hängen zahlreiche Votivtäfelchen mit Brustmotiven. Die Hauptfigur ist ein verborgenes Hibutsu, das nur etwa alle 33 Jahre gezeigt wird, 1886, 1924 und 1952.
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