Berg Komaki, Historischer Gipfel in Horinouchi, Japan
Der Berg Komaki ist ein freistehender, 86 Meter hoher Hügel in der Nōbi-Ebene, etwa 600 m von Ost nach West und 400 m von Nord nach Süd; auf dem Gipfel steht ein 1967 errichtetes Gebäude nach dem Vorbild des Hiunkaku-Pavillons des Nishi Hongan-ji. Die Hänge sind terrassiert und von Steinmauern und Trockengräben umgeben, und die bewaldete Kuppe erscheint als kleiner burgartiger Bau über der Stadt.
Oda Nobunaga ließ 1563 die Komakiyama-Burg auf diesem Berg errichten und machte ihn zu einem wichtigen Stützpunkt für seine militärischen Feldzüge. Die Burg spielte eine Rolle in den Konflikten um die Kontrolle der Provinz Mino während dieser Periode.
Der Berg ist ein wichtiger Treffpunkt im Frühling, wenn Menschen zum Kirschblütenfest kommen und Zeit unter blühenden Bäumen verbringen. Einheimische und Besucher schätzen den Ort als Ort der Natur und des Zusammenseins in der Region.
Der Gipfel ist in 20 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Komaki an der Meitetsu-Komaki-Linie erreichbar. Das Städtische Geschichtsmuseum Komaki im nachgebauten Burgturm ist von 9:00 bis 16:30 Uhr geöffnet und schließt am dritten Donnerstag jedes Monats sowie über die Neujahrsfeiertage. Die oberste Etage des Museums dient als Aussichtsraum über die Nobi-Ebene.
Das Gebäude auf dem Gipfel ist keine Rekonstruktion der Burg: Der Geschäftsmann Shigeru Hiramatsu ließ es 1967 nach dem Vorbild des Hiunkaku-Pavillons des Nishi Hongan-ji in Kyoto errichten und schenkte es der Stadt. Es beherbergt das Historische Museum Komaki mit Samurai-Rüstungen, Schwertern, frühen Feuerwaffen und im Burggelände gefundenen Dachziegeln.
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