阿賀野川橋梁, Eisenbahnbrücke in Niigata und Agano, Japan.
Die Agano-Flussbrücke ist eine 1.229 m lange Eisenbahnbrücke der JR-East-Uetsu-Hauptlinie zwischen den Bahnhöfen Shin'etsu und Kyōgase, die den Agano zwischen dem Niigataer Stadtbezirk Akiha und Agano überspannt. Die heutige Konstruktion vereint ein Warren-Fachwerk, drei Schwedler-Fachwerke und 65 Vollwandträger.
Die 1.229 m lange Brücke wurde 1912 für die Shinetsu-Linie zwischen Niitsu und Shibata fertiggestellt und war damals Japans längste Eisenbahnbrücke. Am 29. August 1961 stieß ein Zug an einem Bahnübergang mit einem Anhänger zusammen und prallte gegen die Brücke; eines von vier Schwedler-Fachwerken stürzte ein, zwei Lokomotivführer starben. Die Strecke wurde am 19. September 1961 wiedereröffnet, das Feld am 16. September 1962 mit einem Warren-Fachwerk ersetzt.
Die Brücke bildet einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt der JR East Uetsu-Hauptlinie und verbindet verschiedene Gemeinden entlang des Agano-Flusses. Für Bewohner beider Seiten des Flusses ist sie ein alltägliches Verkehrsmittel, das das tägliche Leben prägt.
Die Brücke ist ein wichtiger Verkehrspunkt an der Eisenbahnstrecke und am besten vom Zug aus zu erleben, während dieser sie überquert. Von verschiedenen Punkten am Fluss oder den angrenzenden Ufern lassen sich Ansichten des Bauwerks erhalten.
Das Bauwerk ist ein Mosaik aus verschiedenen Konstruktionsepochen, da es nach dem Schaden von 1961 mit Teilen anderer Brücken wieder aufgebaut wurde. Dies macht es zu einem ungewöhnlichen Beispiel für japanische Ingenieurspraxis bei Reparaturen und Ressourcennutzung.
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