Niigata, Hafenstadt in der Hokuriku-Region, Japan
Niigata ist die Hauptstadt der Präfektur Niigata und liegt am Japanischen Meer, zwischen dem Meer und Bergketten, während der Shinano-Fluss durch das Stadtgebiet fließt. Die Stadt erstreckt sich über acht Verwaltungsbezirke und verbindet Küstengebiete mit Wohn- und Gewerbevierteln im Landesinneren.
Die Stadt wurde 1858 als einer von fünf Vertragshäfen für den internationalen Handel nach dem Abkommen zwischen den Vereinigten Staaten und Japan geöffnet. Während der folgenden Jahrzehnte entwickelte sich der Hafen zu einem bedeutenden Punkt für den Austausch von Waren und Ideen mit ausländischen Händlern.
Der Name bedeutet "neuer Hafen" und verweist auf die lange Verbindung der Stadt zum Meer und zum Handel. Reisfelder prägen die Umgebung, und Restaurants servieren Gerichte mit lokalem Koshihikari-Reis sowie frischem Fisch aus dem Japanischen Meer.
Die Joetsu- und Hokuriku-Shinkansen-Linien verbinden die Stadt mit Tokio in etwa zwei Stunden, und der Flughafen bietet Inlandsflüge zu mehreren japanischen Städten. Wer den Hafen und die Flussufer zu Fuß erkunden möchte, findet in den Bezirken entlang der Küste und des Shinano breite Gehwege.
Im Bahnhof steht ein Museum, in dem Automaten Kostproben von Sake aus der Region anbieten, sodass Reisende über hundert lokale Sorten probieren können. Die Maschinen geben kleine Portionen aus, und Besucher erhalten eine Münze, die sie in den Automaten ihrer Wahl einwerfen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.