Asuka Shrine, Shinto shrine in Japan
Das Asuka-Heiligtum ist ein altes Shinto-Heiligtum in Shingū, das am Fuße des Berges Horai in der Nähe des Kumano-Flusses liegt. Das Hauptgebäude ist schlicht mit roter Farbe gestrichen, begleitet von traditionellen Strohlagerungen mit Sake-Opfergaben, während ein zugehöriges Museum Relikte wie alte Münzen, Spiegel und buddhistische Statuen zeigt.
Das Heiligtum wurde einer Überlieferung nach während der Ära des Kaisers Kōshō erbaut, vor mehr als 2000 Jahren, und wird als eines der ältesten in der Kumano-Region angesehen. Archäologische Funde wie ein antikes Grubenhaus aus der Yayoi-Periode und zahlreiche Artefakte aus der Heian-Zeit zeigen eine lange Geschichte als Ort der Verehrung.
Das Heiligtum ist mit der Legende des chinesischen Wanderers Jofuku verbunden, der vor vielen Jahrhunderten der Region Wissen über Landwirtschaft, Fischerei und Handwerk brachte. Diese Geschichte prägt bis heute das kulturelle Verständnis der Gegend und zeigt, wie Menschen aus verschiedenen Ländern durch diesen Ort miteinander verbunden wurden.
Das Heiligtum ist etwa zehn Minuten zu Fuß vom Bahnhof Shingū entfernt und kostenlos zu besuchen, mit freiem Parkplatz, Toiletten und einem Souvenirladen vor Ort. Der Zugang führt durch ein großes betonernes Torii-Tor am Eingang, und das Gelände ist gut gepflegt und leicht zu navigieren.
Hinter dem Heiligtum auf dem Berg Horai wurden viele buddhistische Bilder gefunden, die kakebotoke genannt werden und zeigen, wie Shinto und Buddhismus in der Region über Jahrhunderte hinweg vermischt wurden. Diese Entdeckung offenbart eine seltene Mischung religiöser Praktiken, die anderswo weniger zu sehen ist.
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