Oki Kokubun-ji, Buddhistischer Tempel in Okinoshima, Japan
Oki Kokubun-ji ist ein buddhistischer Tempel auf der Insel Okinoshima mit erhaltenen Grundsteinen des Haupttors und der Zentralhalle. Die Ruinen zeigen die ursprüngliche Architektur dieser Tempelanlage aus der antiken Periode.
Der Tempel wurde 741 gegründet, als Kaiser Shōmu eine Initiative startete, um buddhistische Klöster in jeder japanischen Provinz zu errichten. Dieses Vorhaben prägte die religiöse Landschaft der Nara-Zeit nachhaltig.
Das Tempelgelände beherbergt eine Statue von Shakyamuni Tathāgata und dient als Zentrum für buddhistische Praktiken und religiöse Zeremonien.
Der Zugang zur Stätte ist saisonal beschränkt und am besten in den wärmeren Monaten möglich. Besucher sollten beachten, dass es sich um Ruinen handelt, die Schutzkleidung und gutes Schuhwerk erfordern.
Das Heiligtum ist eine der nördlichsten Provinztempel aus der Nara-Zeit und zeigt die Verbreitung des Buddhismus in abgelegenen Regionen. Seine Position an der nördlichen Grenze der buddhistischen Expansion macht es historisch besonders bemerkenswert.
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