Oki-Inseln, Inselgruppe in der Präfektur Shimane, Japan
Die Oki-Inseln bilden eine Gruppe aus vier bewohnten vulkanischen Inseln und zahlreichen kleinen Eilanden im Japanischen Meer vor der Küste der Präfektur Shimane. Die Felsküsten ragen stellenweise bis zu 257 Meter über dem Meeresspiegel auf und prägen das Landschaftsbild.
Während der Heian-Zeit dienten die Inseln als Verbannungsort für politische Gefangene, darunter Kaiser Go-Toba im frühen 13. Jahrhundert. Über Jahrhunderte blieb der Archipel relativ isoliert und entwickelte eigene Traditionen abseits des Festlands.
Der Archipel beherbergt 107 Shinto-Schreine auf seinen bewohnten Inseln, wo traditionelle Kagura-Theateraufführungen stattfinden.
Regelmäßige Fährverbindungen verkehren von den Häfen Sakaiminato und Shichirui zu den Inseln, während der Flughafen Oki Verbindungen nach Osaka und Izumo bietet. Die Überfahrten können bei rauer See beeinträchtigt sein, besonders in den Wintermonaten.
Entlang der Kuniga-Küste grasen Rinder auf den steilen Klippen und schaffen ein ungewöhnliches Bild über dem Meer. Der Archipel beherbergt zudem mehrere endemische Arten, darunter den Oki-Hasen und den Oki-Löwenzahn.
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