Kumoba Pond, Künstlicher Teich in Karuizawa, Japan
Der Kumoba-Teich ist ein langgestreckter künstlicher Teich in Karuizawa, entstanden durch das Aufstauen eines kleinen Baches, des Kumoba-Flusses, der aus der Quelle Gosuisen entspringt. Ein Gehweg führt im Parkgelände des Kumoba-Teichs um das Wasser, und die schmale Form wird in einer Sage als Fußabdruck eines Riesen namens Deiranbo gedeutet.
Der Kumoba-Teich wurde in der Taisho-Zeit von Genjiro Nozawa vom Handelshaus Nozawa-gumi angelegt, der einen kleinen Bach, den Kumoba-Fluss, aufstaute, während er das umliegende Gelände als Villenviertel erschloss. Der Bach entspringt der Quelle Gozensui auf dem Gelände des heutigen Hotels Kashima no Mori, die schon in der Edo-Zeit als gutes Wasser galt und für Daimyo und kaiserliche Haushalte verwendet wurde, auch für Kaiser Meiji auf einer Reise. Seit seiner Anlage dient der Teich als Spazierweg.
Einheimische nennen den Teich „Omizubata“, ausländische Sommergäste nannten ihn einst „Schwanensee“. Seit seiner Anlage ist er ein beliebter Spazierweg und erscheint in Essays von Horiguchi Daigaku, Kawabata Yasunari, Masamune Hakucho, Muro Saisei, Yoshiya Nobuko und Yosano Akiko. Die Umgebung war ein Villenviertel des alten Adels, von Politikern und Finanzleuten, mit den Anwesen Fushimi, Maeda, Matsudaira und Okuma.
Das Gelände ist leicht erreichbar und einsteigerfreundlich mit einem ebenen Weg, den die meisten Besucher problemlos begehen können. Der beste Besuch findet in den frühen Morgenstunden statt, wenn weniger Menschen unterwegs sind und die Wasseroberfläche ruhiger ist.
Einheimische nennen den Teich „Omizubata“, ausländische Sommergäste gaben ihm den Beinamen „Schwanensee“, da dort Schwäne gerastet haben sollen. Der Legende nach ist seine langgestreckte Form der Fußabdruck des Riesen Dairanbo. Das Wasser stammt aus der Quelle Gosuzen, die seit der Edo-Zeit bekannt ist und einst für die Mahlzeiten von Daimyo und kaiserlichen Haushalten diente.
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